Etwa 30 % der Männer und 3 % der Frauen haben erhöhte Harnsäurewerte, eine Hyperurikämie, und damit das Risiko, an einer Gicht durch Hyperurikämie zu erkranken und/oder eine vermeidbare Nierenschädigung zu erleiden. Die Hyperurikämie ist weit mehr, als eine ernährungsbedingte Erkrankung. Bei den meisten Patienten ist die Veranlagung dazu erblich und kann auch bei völlig normalen Ernährungsgewohnheiten auftreten.
Nicht bei allen Patienten führt die Erkrankung auch zur Gicht. Auf jeden Fall muss eine Hyperurikämie abgeklärt werden, da sie auch bei malignen Erkrankungen oder als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten kann. Um einen erhöhten Harnsäurespiegel und damit eine Erkrankung zu vermeiden, sollte man mindestens 2 Liter Wasser täglich zu sich nehmen. Damit wird eine verbesserte Harnsäureausscheidung begünstigt und das Risiko, an Hyperurikämie zu erkranken, minimiert.
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